Synagogengemeinde Berlin

Sukkat Schalom e.V.

Buchvorstellung Lara Dämmig und Sandra Anusiewicz-Baer

3. September 2022, 20 Uhr

Synagoge Sukkat Schalom, Herbartstraße 26, 14057 Berlin

Jung und jüdisch in der DDR
Wie fühlten sich junge Jüdinnen und Juden in der DDR? Welche Bedeutung hatten die Familie, die jüdische Gemeinschaft, aber auch das nichtjüdische und gesellschaftliche Umfeld und die Shoah für ihr jüdisches Selbstverständnis?
Durch Interviews mit ostdeutschen Jüdinnen und Juden, die als Kinder und Jugendliche in den jüdischen Gemeinden der DDR aufwuchsen, vielfältiges Foto- und Videomaterial, Erinnerungsstücke, Briefe, Postkarten und Tagebuchaufzeichnungen erzählen die Autorinnen ein bisher unterbelichtetes Kapitel deutsch-jüdischer Geschichte.
Ihr Ausgangspunkt ist das jüdische Kinderferienlager des Verbands der jüdischen Gemeinden in der DDR, das ab 1961 jedes Jahr an der Ostsee stattfand und paradigmatisch für einen geschützten, aber auch vor der Mehrheitsgesellschaft verborgenen jüdischen Ort steht. Die Kinder, die aus der ganzen DDR dorthin kamen, wuchsen meist in einem nichtjüdischen Umfeld auf. Sie wussten wenig über das Judentum, die einzige Verbindung bestand oft nur über die von Verfolgung und Exil geprägte Familiengeschichte. Für sie war das Ferienlager eine erste Begegnung mit dem Judentum und mit anderen jüdischen Kindern.





Artikel von Rabbiner Prof.Dr. Andreas Nachama in der Jüdischen Allgemeine vom 15.06.2022

https://www.juedische-allgemeine.de/politik/das-kreuz-mit-der-judensau/


Erklärung der Synagogengemeinde Berlin Sukkat Schalom e. V.

Berlin, 11.05.2022
Mit großer Bestürzung haben wir dem Artikel in der Zeitung „Die Welt“ vom 06.05.2022 die ungeheuerlichen Vorwürfe entnommen, die gegen Rabbiner Professor Dr. Walter Homolka und dessen Ehemann Hartmut Bomhoff erhoben werden. Es versteht sich nach unserer Ansicht von selbst, dass beide angeschuldigten Personen bis zur vollständigen unabhängigen Klärung des Sachverhaltes keinerlei Ämter ausüben können. Sollten die erhobenen Anschuldigungen zutreffen und zweifelsfrei verifizierbar sein, vertreten wir die Meinung, dass eine Rückkehr in bisher ausgeübte Ämter oder berufliche Positionen unmöglich ist.


Der Vorstand der Synagogengemeinde Berlin Sukkat Schalom e. V.


Liam Rickertsen – Rinah Neubauer – Kai-Alexander Moslé