Synagogengemeinde Berlin

Sukkat Schalom e.V.



Bat Mizwa von Matilda
Wir freuen uns bekanntzugeben, dass
Matilda am 24. August 2019 ihre Bat Mitzwa im
Gemeindehaus der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, Fasanenstraße 79-80, 10623 Berlin, 1. OG im großen Saal haben wird.






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Was macht eigentlich unsere Synagoge?
Diese Frage wird jetzt häufig gestellt, darum folgt hier ein Lagebericht.

Nachdem einer unserer Torarollen und uns vor 2 Wochen vorübergehendes Asyl im großen Saal in der Fasanenstraße gewährt wurde, haben wir dort schon 2 Wochenenden mit den gewohnten Gottesdiensten und mit der gleichen Kawana abhalten können.


Die Arbeiten in unserer Synagoge Herbartstraße schreiten bis jetzt erfreulich zügig voran. Nach der ersten Woche der Bauzeit sind alle Bänke demontiert, ist der alte Teppichboden entfernt, sind Löcher im Fußboden verschlossen, die Ausgleichsmasse auf dem Fußboden ist verteilt.



Nach heutigem (19.08.2019) Stand findet der letzte Gottesdienst in der Fasanenstraße am Samstag, 31.08.2019 um 10:00 Uhr statt. Am Sonntag, 01.09.2019 wollen wir unsere Zelte dort abbrechen, dh. Bücher und alle unseren sonstigen Utensilien versandfertig für den Rücktransport zur Herbartstraße machen.

Der Rückzug mit Hilfe des Umzug-Unternehmens soll am 03. oder 04.09.2019 stattfinden. An diesem Tag freuen wir uns über tatkräftige Hilfe zur Wiedereinrichtung unserer Synagoge.

 
Hier noch einmal ganz herzlichen Dank allen, die beim Auszug hochmotiviert und tatkräftig geholfen haben!

 

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Familiengottesdienst      - jeden 1. Freitag im Monat -
Schabbat Schalom
heißt es, wenn wir jeden 1. Freitag im Monat einen Familiengottesdienst abhalten wollen.

Eingeladen sind Groß und Klein. Wir wollen einen Gottesdienst mit allem Drum und Dran machen - aber eben kurz und (kind-) verständlich. Deshalb sind wir auch vor dem allgemeinen Gottesdienst in unserem großen Betraum in der Herbartstraße 26, 14057 Berlin.
 
Nächster Termin: 6. September 2019 um 18 Uhr

Ich freue mich auf euer Erscheinen!    Esther (Kantorin)

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Rabbiner Prof. Nachama ist neuer Vorsitzender der Allgemeinen Rabbinerkonferenz!

 


Die Allgemeine Rabbinerkonferenz (ARK) wählt den langjährigen Rabbiner und Gründungsmitglied der Synagogengemeinde Berlin Sukkat Schalom zum Vorsitzenden. 

Sukkat Schalom ist von Freude erfüllt: Rabbiner Prof. Nachama wurde am 14. Februar 2019 zum Vorsitzenden der ARK gewählt. Er folgt damit auf den langjährigen Vorsitzenden Rabbiner Henry G. Brandt, der das Amt seit 2004 innehatte und für eine weitere Amtsperiode aus Altersgründen nicht mehr zur Verfügung stand. 

 

Die ARK wurde am 3. Februar 2005 (24. Schewat 5765) in Braunschweig als gemeinsame Plattform für die Reform-, liberalen und konservativen Gemeinden gegründet. Auslöser waren neben der Bildung der Orthodoxen Rabbinerkonferenz vor allem die Entwicklungen des jüdischen Lebens in der Bundesrepublik Deutschland seit 1990. Die sich der Idee eines modernen Judentums verpflichtet fühlenden Gemeinden fanden in der ARK als Interessenvertretung eine gemeinsame Stimme.

 

Vordringlichstes Ziel der ARK ist die Förderung des jüdischen Lebens und der jüdischen Bildung. Ob in den Mitgliedsgemeinden des Zentralrats der Juden in Deutschland oder bei der Förderung der Rabbiner-Ausbildung am Abraham-Geiger-Kolleg, ob durch Intensivierung des interreligiösen Dialogs oder die Unterstützung eines liberalen Siddurs, die Mitgliedsgemeinden des ARK führen die liberale Tradition in Deutschland zu neuer Blüte.


Mit Rabbiner Prof. Nachama hat nun ein hervorragender Vertreter des Reform-Judentums den Vorsitz in der ARK übernommen. Prof. Nachama ist nicht nur ein ausgewiesener Fachmann in der Führung verschiedener Institutionen (beispielhaft sei hier die Stiftung Topographie des Terrors in Berlin erwähnt) sowie ein begnadeter Netzwerker, er ist vor allem ein charismatischer Rabbiner, der seit Jahrzehnten tief im Synagogenalltag – bei den Menschen - verwurzelt ist.


Sei jüdisch – sei Reform – sei dabei: unser Motto strahlt nun noch lebendiger und wirkungsvoller.


Die Synagogengemeinde Sukkat Schalom gratuliert ihrem Rabbiner ganz herzlich zu dieser verantwortungsvollen und symbolträchtigen Aufgabe und wünscht ihm viel Kraft, Ausdauer und natürlich eine riesige Portion Massel für die Zukunft.

(psc)


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